Die Kegler waren mit einer der ersten Abteilungen, die sich dem Sportverein ESV Lok Adorf anschlossen.
Am 1. Mai 1955 wurde die Abteilung Kegeln gegründet. In Jugelsburg (Stadtteil von Adorf) beschlossen einige Eisenbahner beim traditionellen Frühschoppen auf einer Einbahnanlage, sich der ESV Lok Adorf anzuschließen und damit die Sektion Kegeln zu schaffen.
Bereits in der Saison 1955/56 beteiligten sich eine Männermannschaft und eine Jugendmannschaft am Punktspielbetrieb.
Ein sogenannter Sägespäneofen wurde daraufhin in die Kegelbahn, die ein ganz enfaches Holzhaus war eingebaut, um die Kegler auch im Winter trainieren und spielen lassen zu können.
Einer der Hauptakteure der damaligen Zeit war Otto Fietz, der sich immer intensiv um die Kegelnbahn kümmerte und sie in einem Top Zustand hielt.
Zwischen 1957 und 1960 entstand am Schützenhaus - der damaligen Stadthalle - eine Vierbahn-Kampfstätte. Im Bild sieht man einen Großteil der am Bau beteiligten Akteure, deren Blicke den Vorgang der Befestigung des Schildes "Kegelkampfbahn Obervogtland" verfolgen.
Stellvertretend für den Bau der Kegelbahn sollten Herbert Hoyer und Max Kehrer erwähnt werden. Sie sorgten unter anderem für einen reibungslosen Ablauf des Baues.
1962 wurde die "Kegelkampfbahn Obervogtland" eingeweiht. Bis 1983 wurden die Kegel immer von Hand aufgestellt, dann wurden Automaten auf die Vierbahnanlage eingebaut. Von dort an wurden die Wettkämpfe schneller und reibungsloser.
Im Jahr 1995 wollten die Kegler ihre Kegelbahn auf den neusten
Stand der Technik bringen. Dazu wurde der über 30 Jahre alte Asphalt herausgerissen und ein neuer Kunststoffbelag aufgezogen.
Weiterhin wurden die Automaten ausgetauscht und von Neuen ersetzt.
Diese hatten nun viele Vorteile. Man kann nun den aktuellen Stand des Wettkampfes
sehen, und alle Zahlen und Ergebnisse werden durch einen Drucker aufgezeichnet.
Mit diesr Anlage haben wir eine der modernsten Vierbahnanlage im gesamten Vogtlandkreis.
Ende der 50er bzw. Anfang der 60er Jahre fanden dann immer mehr Eisenbahner und auch Nichteisenbahner den Weg zu unserem Verein, so daß zeitweilig 4 Mannschaften am Punktspielbetrieb teilnahmen.
Zwei Mitglieder, Heinz Keller und Edgar Pfretzschner, waren seit Anfang an dabei und sind heute noch mit viel Ehrgeiz bei der Sache.
Einen besonderen Dank für die gesamte Entwicklung unserer Kegelsektion gilt Heinz Faber, Wolfgang Wunderlich, Gerd Gläsel und Ronny Reiß und vorallem dem Kegelbahn- und Schützenhausbesitzer Gerd Lorenz, auszusprechen.
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